Grußwort Ministerin Grimm-Benne

Sehr geehrter Herr Hennicke, sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes Sachsen-Anhalt,

mit großem Dank möchte ich Sie herzlich Grüßen und Ihnen Allen für Ihren außerordentlichen Einsatz in der Corona-Pandemie danken. Das Coronavirus überkam die Welt wie eine Welle und hält diese bis heute in Atem.

Nochmal mehr wurde die tragende gesellschaftliche Bedeutung aller Berufe und Tätigkeiten im Gesundheitssektor offensichtlich, aber auch die Verletzlichkeit des Systems spürbar. Vielerorts kamen Einrichtungen, Institutionen und Menschen an ihre körperlichen und persönlichen Grenzen. Umso mehr Dankbarkeit empfinde ich für Ihre schnelle, unkomplizierte und umgehende Hilfe bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Sie als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes Sachsen-Anhalt haben Verantwortung für die Menschen unseres Landes übernommen und das ist großartig.

Bereits im März 2020 sind Sie als Medizinischer Dienst dieses Landes sofort mit der Kassenärztlichen Vereinigung und meinem Haus in einem engmaschigen Austausch eingetreten und haben Pflegekräfte und ärztliches Personal im gesamten Landesgebiet zur Verfügung gestellt. Dies alles auf freiwilliger Basis. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes haben nicht nur das Ministerium, sondern auch Gesundheitsämter,

Fieberambulanzen, Pflegeheime und Fiebermobile unterstützt, und so die oftmals zu groß werdende Last auf mehrere gut qualifizierte und motivierte Schultern verteilt.

Mit dem „Dritten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ wurde eine gesetzliche Grundlage für den für Sie bereits seit Monaten selbstverständlichen Einsatz normiert und der § 275 Abs. 4 b SGB V eingeführt.

Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie wertvoll und wichtig Ihr Einsatz in dieser besonderen epidemischen Lage war und nach wie vor ist. Auch Sie setzten und setzen sich einer gesteigerten Gefahr aus, halfen und helfen an Orten und in Situationen, die dringenden Beistand benötigten und sie zeigen eine Bereitschaft des Miteinanders in dieser nie zuvor dagewesenen Lage, die mich mit besonderem Dank erfüllt. Die Bewältigung der Krise ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Ich freue mich, dass wir dies in unserem Land in dieser Form des Zusammenhaltes leben.

Der Heilige Franz von Assisi sagte:

„Glücklich der Mensch,
der seinen Nächsten trägt in seiner ganzen Gebrechlichkeit, wie er sich wünscht, von jenem getragen zu werden in seiner eigenen Schwäche.“